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Wie werden die verschiedenen Versionen der ICD-10 und OPS301 Kataloge in HL7 bezeichnet ?
Diese Seite fasst die Beschlüsse des TC Konformität und Zertifizierung vom Dezember 2003, März 2005 und November 2007 zusammen.

Ab dem 01. Januar 2004 wechselt das DIMDI die Bezeichnung für die unterschiedlichen Versionen bei den ICD-10 und OPS-301, hierzu werden die Kennzeichnungen gemäß nachfolgender Tabelle in HL7 verwendet.
Die Systematik des DIMDI zur Bezeichnung der ICD-10 Kataloge lautet von 2004 bis 2007: I10-<Jahr>.

Am 29.11.2007 hat das TC beschlossen, ab 2008 auf die neuen Bezeichner zu wechseln. Damit ist die Namenskonvention wieder synchron mit den Vorgaben von HL7 USA:

Bezeichnung der ICD Kataloge
HL7 Bezeichner
DIMDI Katalogversion
I10-13
ICD-10 Version 1.3
I10-20
ICD-10 Version 2.0
I10-2004ICD-10-GM 2004
I10-2005ICD-10-GM 2005
I10-2005ICD-10-GM 2005
I10-2006ICD-10-GM 2006
I10-2007ICD-10-GM 2007
icd10gm2008ICD-10-GM 2008
icd10gm2009ICD-10-GM 2009
icd10gm2010ICD-10-GM 2010
icd10gm2011ICD-10-GM 2011
icd10gm2012ICD-10-GM-2012
...
...


Die Systematik des DIMDI zur Bezeichnung der OPS301 Kataloge lautet von 2004 bis 2007: O301-<Jahr>.



Bezeichnung der OPS Prozedurenkataloge
HL7 Bezeichner
DIMDI Katalogversion
OPS301-10OPS-301 Version 1.1
OPS301-20OPS-301 Version 2.0
OPS301-21OPS-301 Version 2.1
O301-2004OPS-301 Version 2004
O301-2005OPS-301 Version 2005
O301-2006OPS-301 Version 2006
O301-2007OPS-301 Version 2007
ops2008OPS-301 Version 2008
ops2009OPS-301 Version 2009
ops2010OPS-301 Version 2010
ops2011OPS-301 Version 2011
ops2012OPS-301 Version 2012
...
...


Besonderheit ab Version 2.6:

Mit der Einführung von Version 2.6 hat HL7 International die Benutzung von Sonderzeichen wie bspw. das Minuszeichen in der HL7 Tabelle 0396 - Coding System ausgeschlossen. Zu dieser Vorgabe, die eine Rückwärtskompatibilität der deutschen Entscheidung für die Identifikation der Kodiersysteme OPS301 und ICD-10 beeinträchtigt, wurde eine erneute Entscheidung durch das TC Konformität und Zertifizierung getroffen:

In Abweichung von der internationalen Spezifikation ist es in Deutschland nach wie vor erlaubt, dass Sonderzeichen in dem Bezeichner des Kodiersystems vorkommen dürfen. (Beschluss vom 17.März 2005)

Dies bedeutet das die bisherige Systematik der Bezeichnung für die Kodiersysteme auch in den Versioonen 2.6 und folgende beibehalten wird.

Auf Anfrage hat das TC am 29.11.2007 beschlossen, ab 2008 doch auf das neue Schema zu wechseln und damit den Konflikt zu lösen.

Für die Zukunft ...

Wie aus dem Beschluss des TCs hervorgeht wird diese Systematik bis auf weiteres fortgeführt.



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